Erschütterungsmessungen

Fachkundige Erschütterungsmessungen

Erschütterungsmessungen eignen sich hervorragend zur Beweissicherung und Dokumentation bei Bauvorhaben. Sie können helfen unberechtigte Forderungen abzuwehren oder auch berechtigte Forderungen durchzusetzen, denn die Erschütterungseinwirkungen aus dem Bauablauf sind lückenlos dokumentiert. Die in Deutschland anzuwendende Norm für Schwingungsmessungen ist die DIN 4150 (Erschütterungen im Bauwesen). Teil 2 der Norm berücksichtigt Einwirkungen von Erschütterungen auf Menschen in Gebäuden. Dabei wird die individuelle Belästigung von Menschen im Frequenzbereich von 1 bis 80 Hz berücksichtigt und Erschütterungssignale nach Frequenz und einwirkzeitabhängig bewertet. Der Teil 3 behandelt die Einwirkungen auf Bauwerke.

Maximale Schwinggeschwindigkeiten nach DIN 4150-3

  Schwinggeschwindigkeit vi in mm/sec      
Lage Fundament Fundament Fundament Oberste Decke (horizontal)
Frequenz / Art 1 bis 10 Hz 10 bis 50 Hz 50 bis 100 Hz alle Frequenzen
Gewerblich genutzte Bauten, Industriebauten und ähnlich strukturierte Bauten 20 20 bis 40 40 bis 50 40
Wohngebäude und in ihrer Konstruktion und / oder Nutzung gleichartige Bauten 5 5 bis 15 15 bis 20 15
Bauten, die wegen ihrer besonderen Erschütterungsempfindlichkeit nicht den o.a. entsprechen und besonders erhaltenswert (z.B. unter Denkmalschutz stehend) sind 3 3 bis 8 8 bis 10 8

Ausstattung

Mit unseren Geräten vom Typ Vibras, Syscom und Sigicom sind wir in der Lage Erschütterungsmessungen bei empfindlichen Bauvorhaben durchzuführen. Dabei decken wir das komplette Spektrum von der Großfeldmessung bis hin zu kleinen Messung an sensiblen Geräten ab. Bei sensiblen Produktionsanlagen können Störquellen lokalisiert und beseitigt werden. Bitte nehmen Sie bei Rückfragen Kontakt zu uns auf.