Mindestschichtdicken, Lastfälle, Drainage,...
Mängel erkennen und Schäden vermeiden
Oft kommt es bei der Ausführung von Kellerabdichtungen zu Mängeln. Beim Neubau ist die Ausführung der Abdichtung in der DIN 18195 geregelt, bei Bauwerkssanierungen kann man auf diverse WTA-Richtlinien zurückgreifen.
Häufige Mängel sind das nicht Einhalten der Mindesttrockenschichtdicken bei kunststoffmodifzierten Bitumendickbeschichtungen (KMB), die Bildung von Blasen (osmotische Blasenbildung) der Abdichtung oder auch nicht fachgerechte Leitungsdurchführungen durch die Abdichtung. Auch sollte durch den Anwender eine Naßschichtdickenprüfung gemacht, und protokolliert werden. Liegt dies nicht vor, so liegt der Verdacht nahe, dass nicht richtig gearbeitet wurde.
Bei weißen Wannen (Beton) ist darauf zu achten, daß die richtige Betonqualiät verarbeitet wird, die Fugenbänder eine Zulassung haben und richtig fixiert sind, etc.. Diese Aufzählung liese sich beliebig fortsetzen.
Für jede Art von Abdichtung gilt: Je nach Untergrund kann es Monate dauern, bis sich Schäden bemerkbar machen. Dann ist die Baugrube bereits verfüllt und Schäden sind nur unter hohem Aufwand zu sanieren.
Deshalb empfiehlt es sich in der Bauphase einen Sachverständigen zur Kontrolle hinzuzuziehen. Sollten Sie Zweifel haben, ob Ihre Kellerabdichtung nach den Regeln der Technik ausgeführt wurde, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
Tipps zur richtigen Ausführung von Abdichtungen
Wenn Sie sich selbst über WU-Beton informieren wollen, so bieten die Merkblätter der deutschen Zement- und Betonindustrie einen guten Überblick über Anforderungen an Betonbauwerke für verschiedene Anwendungen. Nachstehend finden Sie einige Informationen, worauf bei Abdichtungen zu achten ist.
Wie schütze ich mein Haus vor Starkregen (Stadtenwicklung Hamburg, 2007) [1.849 KB]
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