Wärmeverlustmessungen
Erhöhte Wärmeverluste an der Gebäudehülle werden durch thermographische Untersuchungen bei entsprechenden Temperaturbedingungen sichtbar. Geplante Sanierungen können nun zielgerichtet vorgenommen werden. Noch eindeutiger lassen sich Innenaufnahmen beurteilen.
Eine Wärmeverlust-Messung wird dann sinnvoll, wenn:
1. offensichtliche Verursacher von Wärmeverlusten bereits beseitigt wurden (z. B. : defektes Fenster),
2. die Reihenfolge von mehreren Sanierungsmaßnahmen mit dem besten Kosten-/Nutzen-Effekt festzulegen sind,
3. bei erfolgten Sanierungsmaßnahmen die Qualität der ausgeführten Arbeiten zu überprüfen sind.
Erkennen von Feuchteschäden
Feuchtigkeitserscheinungen in Gebäuden beruhen auf sehr unterschiedlichen, manchmal sogar sich ergänzenden Ursachen. Feuchtigkeitserscheinungen können verursacht werden durch:
1. akute oder latente Rohrleitungsschäden,
2. von außen eindringender Feuchtigkeit, zum Beispiel durch Defekte an der Feuchtigkeitssperre des Mauerwerks,
3. Kondensatbildung aufgrund von Wärmebrücken oder bei falschem Heiz- und Lüftungsverhalten.
Vorgehen bei Thermographie
Bei der thermographischen Gebäudeanalyse hat sich folgender Ablauf bewährt:
1. Absprache eines Vor-Ort-Termins mit den Bewohnern, Information durch uns über durchzuführende Messvorbereitungen.
2. Infrarotaufnahmen und eventuell ergänzende Messungen wie z. B. Feuchtigkeitsmessung.
3. Auswertung und Interpretation der Messergebnisse.
4. Messberichterstellung mit Vergleich des Sollzustands mit dem Istzustand (Messung).


